Ersatzstoffe mit Nikotin
Unseres Erachtens nach, verlängern die Ersatzstoffe mit Nikotin die physiche Abhängigekeit. Nikotin bleibt ein Nervengift, unabhänig in welcher Form es zu sich genommen wird.

Für Raucher mit mehr als 15 Zigaretten
Falls Sie nicht sofort mit dem Rauchen aufhören können, reduzieren Sie die Anzahl der Zigaretten und dehnen Sie die Pausen in denen Sie gar nicht rauchen, weiter aus.
Um die Sucht in den Griff zu bekommen, können Sie die Zigaretten mit der Schere abschneiden und in der Übergangszeit dadurch entsprechend weniger Rauchen. Nur ganz wenigen Menschen gelingt es, auf Dauer nur zwei oder drei Zigaretten am Tag zu rauchen. Damit ist die Lösung letztendlich immer die Schlusspunktmethode. siehe physische Ebene

Nikotinpflaster
Nikotinpflaster geben über die Klebeschicht oder eine besondere Membran kontinuierlich eine bestimmte Menge Nikotin an die Verwenderin bzw. den Verwender ab. So wird ein anhaltender Nikotinspiegel erzeugt. Nikotinpflaster werden in drei Stärken angeboten und sollen 10, 20 oder 30 täglich gerauchte Zigaretten in 16 bzw. 24 Stunden ersetzen.

Nikotinkaugummi
Nikotinkaugummi gibt es in zwei Stärken (2 mg und 4 mg). Er sollte nur solange langsam und vorsichtig gekaut werden, bis der Effekt des Nikotins spürbar wird. Sobald ausreichende Mengen an Nikotin abgegeben wurden, sollte er in der Backentasche „geparkt“ werden.

Nikotinlutschtablette
Beim Lutschen der Tablette wird das Nikotin über einen Zeitraum von 20 bis 30 Minuten freigesetzt und über die Mundschleimhaut aufgenommen.

Besser – wenn möglich gleich Entgiftungstherapie ohne Nikotin

Aus unserer Sicht ungeeignet

Light Zigaretten
Die Begriffe light und mild, sind mittlerweile Verboten, da Sie von der Zigarettenindustrie so dargestellt wurden, dass diese Zigaretten „weniger schädlich“ sein sollten.
Für eine Rauchertherapie eher ungeeignet.

E-Zigarette und E-Shishas
Ab April ist die Abgabe von E-Zigaretten für Jugendliche unter 18 Jahre verboten. Auch E-Zigaretten könnten gefährlich für die Gesundheit deiner Lunge sein. Neue Studien haben ergeben, dass die Geschmacksstoffe in E-Zigaretten giftige Chemikalien enthalten können, welche die durch das Rauchen geschädigten und entzündeten Bronchien zusätzlich schädigen können.
http://ehp.niehs.nih.gov/15-10185/